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Montage einer Seitenmarkise

Aufbau einer Seitenmarkise

Eine Seitenmarkise ist relativ einfach im Aufbau gestaltet. Sie besteht im Wesentlichen aus einer breiten Stoffbahn, die bis zu einer bestimmten Länge ausgezogen werden kann und sich ebenso einfach wieder lösen lässt.

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Einhaken in die Markisenhalterung am Beispiel einer Ultranatura Maui Seitenmarkise

Nach dem Ausziehen wird die Markise in eine Halterung eingehakt. Sie kann nach Benutzung ausgeklinkt werden und zieht sich mittels eines Selbsteinzug wieder ins Gehäuse zurück.

Somit ist das Markisengehäuse mit dem Selbsteinzug-Mechanismus für die Stoffbahn der Hauptbestandteil einer Seitenmarkise. Ein solches Gehäuse ist in der Regel aus gehärtetem Aluminium und wird auch Markisen-Kassette genannt.

Diese Kassette wird senkrecht meist an Hauswänden verschraubt. Das passende Montagematerial, wie Dübel und geeignete Schrauben, sind Bestandteil des Lieferumfangs.

Die Gegenseite ist je nach Hersteller entweder eine spezielle Bodenplatte oder eine Haltevorrichtung, wo das Markisen-Ende eingehakt wird.

Der Federmechanismus für den Selbsteinzug soll eine ausgezogene Seitenmarkise auch auf Spannung halten. Dazu wird über die Federwelle schon ordentlich Kraft ausgeübt, damit die Markise auch bei Wind stramm steht. Das erfordert eine stabile Befestigung sowohl der Alu-Kassette, als auch der Haltevorrichtung zum Einklinken.

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Montagezubehör am Beispiel der Ultranatura Maui Seitenmarkise

Vor dem Kauf einer Seitenmarkise solltest Du Dir im Klaren sein, wie diese in die Garten-/Terrassengestaltung eingebaut werden soll. Es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten, eine Seitenmarkise zu montieren. Ja nach Variante sollte vor dem Kaufen einer Seitenmarkise geklärt werden, ob die gewünschte Markise alles nötige Montagematerial im Lieferumfang enthält.

Nicht jede Seitenmarkise hat für die unterschiedlichen Montage-Möglichkeiten das passende Material zur Verschraubung oder für die Haltevorrichtungen mit an Bord.

Die gängigste Variante ist sicherlich die Verschraubung der Kassette an einer Hauswand. Dafür sind fast alle Seitenmarkisen gerüstet. Jedoch auf der Gegenseite gibt es schon ein paar Unterschiede. Bei manchen Herstellern muss die Markise in einer Bodenplatte eingehakt werden, bei anderen benötigt man einen Pfosten an dem eine Halterung verschraubt werden muss.

Solche Montage-Möglichkeiten sollten bei der Planung in Bezug auf die Beschaffenheit der Terrasse oder des Gartens im Vorfeld abgeklärt werden.

Es gibt auch Seitenmarkisen als Sichtschutz für den Balkon. Hier müssen allerdings bei der Befestigung noch andere Punkte bedacht werden.

Befestigung an Hauswand – Verschluss am Pfosten

Am häufigsten findet man wohl diese Möglichkeit zur Befestigung der Seitenmarkise. Die Alu-Kassette wird an der Hauswand befestigt und die Markise dient auf einer Seite der Terrasse als Sicht- oder Windschutz.

Oft gibt es passende Eck- oder Zaunpfosten im Terrassenbereich, an denen die Halterung für den Markisenauszug angebracht werden kann. Hier lässt sich dann die ausgezogene Seitenmarkise einklinken.

Seitenmarkise Montage - Hauswand PfostenWenn der Garten mal nicht über den passenden Pfosten verfügt, kann natürlich auch selbst einer an der gewünschten Stelle gesetzt werden. Dazu benötigt man lediglich einen handelsüblichen Holzpfosten und die dazugehörige Bodenhalterung. Beides gibt es relativ günstig im Baumarkt um die Ecke.

Sollte es nicht möglich sein, einen geeigneten Pfosten zu platzieren, so sollte man sich mit der nächsten Montage-Variante beschäftigen.

Befestigung an Hauswand – Verschluss an Bodenplatte

Diese Befestigungsmöglichkeit ist sehr ähnlich zu der zuvor genannten. Die Kassette der Seitenmarkise wird an der Hauswand verschraubt und der Auszug wird in einer Bodenhalterung eingehakt.

Wenn es nicht möglich ist eine Pfostenhalterung im Markisenbereich anzubringen, ist die Montage einer Bodenplatte ein perfekter Ausweg. Einige Hersteller haben im Lieferumfang der Markise bereits eine passende Bodenhalterung beigelegt oder verkaufen eine solche als Zubehör.

Seitenmarkise Montage - Hauswand BodenhalterungEs gibt unterschiedliche Ausführungen. Die Bodenplatte wird am Terrassenboden verschraubt. Dazu werden spezielle Schrauben in den Steinboden bzw. die Steinplatten der Terrasse getrieben und die Bodenplatte somit fest verankert.

Eine Bodenhalterung kann dagegen auch auf weichem Boden z.B. Rasen, Beet oder Weg befestigt werden. Sie wird ähnlich wie eine Pfostenhalterung tief in den Boden gestoßen oder für einen besseren Halt sogar einzementiert.

Seitenmarkisen für Bodenhalterungen/Bodenplatten haben am Markisenende eine stabile und starre Halterung. Sozusagen ein eingebauter Pfosten. Denn dieser Pfosten muss nach Einklinken im Boden die ganzen Seitenkräfte z.B. durch Wind aushalten.

Befestigung an Pfosten – Verschluss an Pfosten

Nicht immer muss eine Seitenmarkise an einer Hauswand angebracht werden. Es gibt auch die Möglichkeiten die Markise im Freien zu installieren. Dazu wird die Alu-Kassette der Seitenmarkise an einem Pfosten befestigt.

Seitenmarkise Montage - frei PfostenDie Gegenseite kann dann, wie bei den oben beschriebenen Befestigungsmöglichkeiten, entweder auch an einem Pfosten eingehakt werden oder in eine Bodenhalterung eingeklinkt werden.

So kann eine Seitenmarkise auch dort verwendet werden, wo keine Hauswand in der Nähe ist. Solche Aufbauten finden sich oft auf Sport- oder Campingplätzen.

Seitenmarkise als Ecklösung

Es gibt Fälle, in denen reicht der einfache Schutz durch eine Seitenmarkise nicht aus. Dann bietet sich eine Ecklösung an. Hier gibt es spezielle Seitenmarkisen, die es ermöglichen, zwei Seiten einer Terrasse abzuschirmen. Es handelt sich um sogenannte Doppel-Seitenmarkisen.

Mit etwas Kreativität können solche Ecklösung auch noch auf andere Weise gelöst werden.

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Fazit

Das Montieren einer Seitenmarkise ist einfacher als man denkt. Sofern man sich im Vorfeld genügend Gedanken über die Befestigungsmöglichkeiten macht.

Die Verschraubungen in Hauswand bzw. Steinboden für die Bodenplatten erfordert entsprechendes Werkzeug (Bohrhammer), sind dann aber schnell erledigt.

Lediglich das Pfosten-Setzen bzw. das Einzementieren der Bodenhalterung nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, da es vor der Benutzung richtig durchhärten muss.